Überblick

Die Stuntschule Showtime ist ein Projekt zur Förderung der beruflichen Qualifikation und Persönlichkeitsentwicklung bei jungen Menschen. Sie richtet sich besonders an diejenigen, die mit den üblichen Berufsausbildungen und sozialpädagogischen Betreuungsangeboten der Jugendhilfe nicht oder kaum noch zu erreichen sind.

Eine sozialpädagogisch begleitete Arbeitswelt- und Berufsorientierung bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenene die Möglichkeit, Verhaltens- und Leistungsanforderungen der Arbeitswelt kennen zu lernen und zu üben.

Mit Hilfe der Förderung des Projektes durch die RWE-Jugendstiftung gGmbH wurde die Stuntschule am 02.Februar 2006 ins Leben gerufen.

Das Angebot zur Stuntmanausbildung ist für benachteiligte und ausgegrenzte junge Menschen besonders geeignet, weil:

Das Angebot richtet sich i.d.R. an junge Menschen die, die Schulpflicht erfüllt haben und volljährig sind. In Ausnahmefällen ist aber auch die Aufnahme von Jugendlichen ab 14 Jahren im Rahmen von Langzeitpraktika möglich.

Die Stuntschule verfügt über 18 Teilnehmerplätze. Die Plätze werden zur Berufsorientierung über die Kooperation mit dem Jobcenter Lüneburg und über Jugendhilfe vergeben.

Der Träger nach AZAV zertifiziert.


Das Wort „Stunt“ heißt ins Deutsche übersetzt einfach „Kunststück“. Stuntmen/Stuntwomen übernehmen in Film und Fernsehen Szenen wie Kämpfe, Treppenstürze und Verkehrsunfälle. Sie stehen mit ihren Körpern für Filmdarsteller ein - man spricht im Englischen daher auch von „Stand-Ins“. Obwohl es den Anschein haben könnte, dass es hier ausschließlich um körperbetonte Arbeit und „nonverbale Kommunikation“ geht, so muss doch darauf hingewiesen werden, dass der Job nichts für gewaltbereite Menschen, die sich gerne prügeln, und nichts für Draufgänger ist! Im Gegenteil, Stuntleute müssen ihre Arbeit sorgfältig planen und verantwortlich ausführen.



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